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Rotarian Action Group for Population Growth and Sustainable Development

Weltbevölkerungswachstum und nachhaltige Entwicklung


RFPD agiert gemäß den Richtlinen von Rotary International, ist aber keine offizielle Abteilung und wird nicht von Rotary International kontrolliert.
Weltbevölkerungsuhr

In dieser Minute leben etwa 6.889.951.484 Menschen auf unserer Erde. Diese Berechnung basiert auf einer Kalkulation des Population Reference Bureau. Die Weltbevölkerungsuhr zählt pro Sekunde 2.6 Menschen dazu.

Neue Webseite Müttergesundheit

Die Homepage des Projektes Müttergesundheit wurde komplett überarbeitet und ist ab sofort unter der Internetadresse www.maternal-health.eu erreichbar.
Mitgliederversammlung 2008

Wolfgang Scheidtweiler vom Rotary Club Pforzheim-Schloßberg wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt. Darüberhinaus wurde die angekündigte Satzungsänderung beschlossen. In der Anlage das Protokoll der Mitgliederversammlung vom 29.11.2008.
 
Protokoll der Mitgliederversammlung vom 29.11.2008 (pdf-Dokument, 113 kB).

Senkung der Kindersterblichkeit – Ein Schwerpunkt auf der Rotary Convention 2008 in Los Angeles
Von Jenny Llakmani

Es gibt einfache Möglichkeiten die Säuglings-und Kindersterblichkeit zu verringern und die Gesundheit von Müttern zu verbessern. Die war das Fazit einer Sitzung am 17. Juni, organisiert von der Rotaraian Action Group for Population Growth and Sustainable Development (RFPD).

Die Senkung der Kindersterblichkeit ist auch eines der Schwerpunktthemen von RI Präsident 2008-2009 Dong Kurn Lee's für das kommende Jahr.

Dr. Francisco Songane, Direktor der „Partnership for Maternal,Newborn and Child Health“, eine Gruppe der World Health Organisation, sprach auf der Tagung. Er stellte fest, dass das UN-Millenniums-Entwicklungsziel, die Kindersterblichkeit zu der verringern und Gesundheit von Müttern zu verbessern, im Vergleich zu den anderen Zielen im Rückstand ist.

Der Geburtshelfer und ehemalige Minister für Gesundheit aus Mosambique nahm ebenfalls an einer Diskussionsrunde teil, die von Dr. Robert Zinser, (stellvertretender Vorsitzender RFPD) und Dr. Ekkehard Pandel (Chairmen RFPD Deutschland und gewählter Director für die 2009-11 RI Board) organisiert wurde.

Mehr als 10 Millionen Kinder sterben jährlich an vermeidbaren Ursachen und 530.000 Frauen sterben an Schwangerschaftskomplikationen. "Wir können das Problem der Kinder nicht lösen, ohne dabei auf die Gesundheit der Mutter zu achten", betonte Songane.
Lungenentzündung, Durchfall, Malaria, Masern sind für die Mehrheit der Todesfälle von Kindern im Alter unter fünf Jahren verantwortlich. Hintergrund ist allerdings oft die mangelde Ernährung. "In etwa 57 Prozent der Todesfälle ist mangelnde Ernährung der ursächliche Faktor", so Songane.

Gut ausgebildete Geburtshelfer, HIV-Tests und Moskitonetze sind drei wesentliche Maßnahmen, sagte Zinser. Pandel, ein Kinderarzt, ergänzte das Stillen auf dieser Liste. "Es ist absolut notwendig in den ersten Tagen zu stillen, idealerweise das ganze erste Jahr", sagte er. "Dies ist von entscheidender Bedeutung für die Prävention von Infektionen und Unterernährung."

"Es ist weder eine Laune ", sagte Songane. "noch eine Raketenwissenschaft. Wir müssen nur entsprechende Maßnahmen ergreifen. "

Für Rotarier, die sich dieses Themas annehmen wollen wußte Songane einen Rat: "Egal wo sich ein Club oder District befindet, handelt gemeinsam den zuständigen Behörden vor Ort. Seien Sie Teil dessen, was bereits in diesem Land initiiert wurde."

Dokumente zum Download:

Dr. F. Songane - What Rotarians can do to adress child health (English, 450 kB, pdf-Dokument)

Reduction of Child Mortality through Rotary Projects (English, 240 kB, pdf-Dokument)

RFPD - Rotary Action Group for Population Growth and Sustainable Development (English, 1.5 MB, pdf-Dokument)

Skillful Implementation of World Community Service (English, 570 kB, pdf-Dokument)

Rotary Foundation Newsletter (English, 1.2 MB, pdf-Dokument)

Unterschätzte Familienplanung

Noch immer fehlt vielen Entscheidungsträgern die rechte Einsicht in Wert und Nutzen von verantwortungsbewusster Elternschaft und elementarer Aufklärung. So veröffentlichte die Agentur Reuters kürzlich eine Warnung der Weltbank, nach der selbst professionelle Hilfsorganisationen familienplanerische Maßnahmen und Geburtenregulierung  als die entscheidenden Faktoren für wirtschaftliches Wachstum und Bekämpfung der Armut sträflich unterschätzen. Das hat auch Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben und insbesondere die Stellung der Frauen. Wörtlich sagte Weltbank-Vizepräsidentin Joy Phumaphi: „Die volle und gleichberechtigte Teilnahme der Frauen an der Entwicklung (ihrer Länder) hängt ab vom Zugang zu Möglichkeiten der Familienplanung und reproduktiver Gesundheit. Diesem Ziel ist die Weltbank verpflichtet.“

Es muss nicht erneut betont werden, dass diese Forderung in direktem Zusammenhang steht mit den „Milleniumentwicklungszielen“ der Vereinten Nationen, auf die nicht oft genug hingewiesen werden kann. Dass auch andere Wege möglich sind, zeigt das Beispiel Madagaskar – bekanntlich eines der  ärmsten Länder der Welt. Hier hat der wiedergewählte Präsident Ravalomana mit Beginn seiner neuen Amtszeit das Gesundheitsministerium in „Ministerium für Gesundheit und Familienplanung“ umbenannt.

Letzte Aktualisierung: 15. February. 2010